| "Balsam für die Ohren" - Süddeutsche Zeitung |


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Wenn der junge Münchner Dirigent Franz Schottky und sein Orchester Kammerphilharmonie dacapo München in den berühmten Gasteig oder in die Münchner Residenz bitten, dann sind die Konzerte inzwischen schnell ausverkauft und lange Schlangen bilden sich an der Abendkasse.
Möglich wurde dieser große Erfolg der letzten Jahre durch ein leidenschaftliches und dabei differenziertes Musizieren, bei dem stets die Absichten des Komponisten im Vordergrund stehen.
Sowohl Publikum wie auch Presse sind vom besonderen Klang der Kammerphilharmonie begeistert: Dieser bleibt bei aller Fülle und Sonorität immer strahlend und transparent, was vor allem dem kammermusikalischen Aufeinander-Hören auch innerhalb eines so großen Orchesterapparats zu verdanken ist.
Im Zuge seiner Aufbauarbeit konnte Franz Schottky seit 2000 ein hervorragendes, international besetztes Team von jungen Orchestermusikern und Solisten um sich scharen - ihre Freude am gemeinsamen Gestalten wirkt ansteckend.
Neben den beliebten und bekannten Hauptwerken der Klassik präsentieren die je nach Werk erforderlichen 12 bis 45 Streicher und Bläser auch selten Gespieltes wie etwa Stücke von Jean Sibelius und spannende Neu- und Wiederentdeckungen:
So standen auch schon Uraufführungen wie 2010 die der "Suite für Streicher" auf dem Programm, die Patrice Oliva als Auftragswerk eigens für Schottky und sein Orchester komponierte.
Über seinen gemeinnützigen Trägerverein Sinfonische Werkstatt München e.V. findet das Orchester zunehmend Unterstützung, um seine Aktivitäten auszuweiten und die Konzerte auch einem breiteren Publikum im In- und Ausland zugänglich zu machen.
Dabei sind als Förderer vor allem die Landeshauptstadt München (seit 2007) und das Isar-Medizin-Zentrum zu nennen (seit 2008).