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Der Dirigent

Der Dirigent und Pianist  Franz Schottky  wurde 1971 als Sohn einer Musikerfamilie in München geboren und studierte zunächst Musikwissenschaften an der Universität München.

Während dieser Zeit traf er auf den legendären Sergiu Celibidache (1979 – 1996 Chefdirigent der Münchner Philharmoniker) und wurde für sechs Jahre sein Schüler in Mainz, München und Paris.

 Seitdem nahm Franz Schottky sehr breitgefächerte künstlerische Herausforderungen wahr: als Mitglied des Ensembles der Opernfestspiele Heidenheim war er Korrepetitor und Assistent des Dirigenten und Festspielleiters Marco-Maria Canonica. Parallel dazu leitete er in Heidenheim, Sontheim und Ulm Konzerte unter dem Titel "Night of Music"  mit sinfonischer Popmusik, Filmmusik und Musicalmelodien in großer Besetzung.

Zu den Orchestern, die er bisher dirigierte, zählen die Staatliche Philharmonie Vidin (Bulgarien), das Städtische Symphonieorchester von Lipetsk (Russland), das Orchestra Sinfonica Cittá di Grosseto (Italien) und das Beethovenorchester Bonn.

Seinem langjährigen Engagement für Chormusik gemäß hatte Franz Schottky in den letzten Jahren die Leitung mehrerer weltlicher und geistlicher Chöre übernommen. So z.B. den Chor „Zum Guten Hirten“, mit dem er in Krakau gemeinsam mit der „Capella Cracoviensis“  oder in Prag mit Solisten der Prager Staatsoper und Mitgliedern des Radiosinfonieorchesters Prag auftrat.

Diese Reisen wurden u.a. vom Freistaat Bayern und vom  Deutsch-Tschechischen Zukunftsfond gefördert.

2000 gründete Schottky die inzwischen fest im Münchner Konzertleben etablierte „Kammerphilharmonie dacapo München“.

Die bis zu 45 Streicher und Bläser „pflegen ein Repertoire zwischen Mainstream und Exotik“ (Süddeutsche Zeitung), kombinieren Publikumslieblinge wie „Eine kleine Nachtmusik“ oder Tschaikowskys Streicherserenade mit selten gespielten Werken aller Epochen wie z.B. den Humoresken von Sibelius oder „Spelmansvår“ von Rangström. Auch Uraufführungen, wie 2009 die „Konzertouverture g-moll“ des französischen Komponisten Patrice Oliva, stehen auf dem Programm des ambitionierten Ensembles, das seit 2007 vom Kulturreferat der Landeshaupststadt München gefördert wird.

Die „Kammerphilharmonie dacapo München“ vereint junge Instrumentalisten aus über 12 Nationen und erfahrene Musiker der großen Münchner Orchester; Spielorte sind bisher vor allem die Allerheiligen-Hofkirche in der Residenz sowie der Carl-Orff-Saal im Gasteig.

 2005 gründete Schottky den MozartChor München, dem etwa 40 Mitglieder aus den besten Münchner Chören wie dem Opernchor, Philharmonischen Chor, Motettenchor, Bachchor etc. angehören.

Franz Schottky spricht Deutsch, Italienisch, Englisch, Spanisch und Französisch.